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Gibt`s so was schon in meinem Alltag?
Aber ja.
Ihr neuer EU-Reisepass enthält z.B. solch einen RFID-Chip, auf welchem Ihr digitales Foto abgespeichert ist. Ebenso wird dieses System bei der Tierkennzeichnung in der Landwirtschaft oder in Mautstationen eingesetzt. Auch die Bahncard 100 ist mit solch einem Chip ausgerüstet und auch diverse Eintrittskarten (u.a. Fußball-WM 2006) enthalten RFID, genauso wie manche Wegfahrsperren bei Ihren Autos. RFID wird aber ebenso in der betrieblichen Lagerhaltung und im Einzelhandel aufgrund der Vereinfachung der Lagerlogistik und des Warenverkehrs eingesetzt
RFID System-Einsatz für den betrieblichen Alltag
Kurz zu erwähnen ist hier, dass die Größe und der damit verbundene Kostenfaktor eines RFID-Systems natürlich von dem jeweiligen betrieblichen Einsatzgebiet abhängt.
Der Schlüssel liegt in der benötigten Reichweite und der daraus resultierenden Größe des Transponders. Im Fachjargon wird hier von aktiven und passiven Transpondern gesprochen.
Aktive Transponder
Die Aktiven Transponder besitzen für die Energieversorgung eine eigene Batterie. Dadurch sind sie nicht auf das elektromagnetische Feld des Sende/Lesegerätes angewiesen, was sie vor allem sehr leistungsstark macht. Folglich können sie eine hohe Reichweite erzielen. Die Datenerfassung kann hier über eine größere Distanz erfolgen. Daraus resultiert natürlich, dass diese Transponder größer als die passiven Transponder sind (u.a. große Antenne) und dementsprechend teurer in der Anschaffung. Die Chips sind wiederbeschreibbar, d.h. man kann sie mehrmals verwenden. Daher sind solche Transponder eher für langlebige Objekte geeignet. Solche aktiven Transponder sind in den elektronischen Mautsystemen zu finden.
Passive Transponder
Daneben gibt es auch die passiven Transponder. Da sie keine eigene Energiequelle haben, ziehen sie Ihre Energie von dem magnetischen Feld (Funkwellen) des Sendegerätes. Dies hat zur Folge, dass sie dichter an das Lese/Sendegerät heran müssen und dadurch ihre Reichweite auf einige Meter beschränkt ist. Ebenso ist Ihre Lesegeschwindigkeit ist deutlich geringer als bei den aktiven Transpondern.
Der Vorteil dieser Art der Energiebeschaffung ist jedoch, dass sie eine unbegrenzte Nutzungsdauer besitzen. Bedingt durch die geringe Reichweite ist die Ausstattung mit großen Antennen nicht notwendig, daher können gerade die passiven Transponder durch Ihre winzige Größe, geringes Gewicht und vor allem durch ihre geringen Anschaffungskosten bei der Lagerwirtschaft des Handels und der Konsumgüterindustrie punkten.
Frequenzvergabe und Datenübertragung
Grundlegend ist zu sagen, dass niedrige Frequenzen eine niedrige Reichweite haben und die hohen Frequenzen eine hohe Reichweite.
Die eigentliche Festlegung einer bestimmten Übertragungsfrequenz erfolgt durch eine staatliche Institution.
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Mögliche Einsatzgebiete
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